Die Idee


2003 starteten wir mit der Planung unseres 9-monatigen Sabbaticals, das uns mit dem VW-Bus durch Spanien/Portugal und die USA führen sollte. Für Familie und Freunde wollten wir über die Reise im Internet berichten und waren auf der Suche nach einem passenden Namen. Ein für uns einmaliges Projekt verlangte nach einem großen Namen: die abenteuertour.de wurde geboren.

Doch kaum wieder daheim, ging das Abenteuer weiter. Die beruflichen Wege führten uns in die Bundeshauptstadt Berlin und nach Pittsburgh in den USA. Sechs Jahre nach Rückkehr von der Abenteuertour 2004 brachen wir auf zu neuen Abenteuern: Abenteuertour 2010+ stand für eine Reise ohne zeitlich begrenztes Ende. In 2010 kündigten wir unsere Jobs in den USA, um für die nächsten Jahre mit unserem Expeditionsmobil "Expedi" von USA über Mittelamerika bis runter nach Feuerland zu reisen. Nicht das Ankommen war unser Ziel, sondern der Weg. Abseits der klassischen Panamericana wollten wir uns ein eigenes Bild von den Ländern machen, welches nicht durch Vorurteile oder Medienberichte beeinflusst sein sollte. Auf knapp 100.000 Kilometern durchquerten wir 17 Länder, passierten etliche Klima- und Zeitzonen, befuhren die höchsten Pässe der Welt, lernten fremde Kulturen kennen, entdeckten traumhafte Strände, trafen auf unbekannte Tiere und Pflanzen und bestanden viele, viele Abenteuer.

Drei Jahre später hat uns der Ruf der weiten Welt wieder ereilt. Im August 2016 sind wir zur Abenteuertour 2016+ aufgebrochen. Wenn alles nach Plan läuft, werden wir mit unserem Expedi die legendäre Seidenstraße befahren. Das erste große Ziel unserer Reise zeichnet sich früh ab: Der Baikalsee in Russland. Zu einer Herausforderung für Mensch und Material werden die Pisten der Mongolei und Kasachstans werden. Beeindruckende Bergwelten wollen in Kirgistan entdeckt werden und eine abenteuerliche Strecke entlang eines der gewaltigsten Gebirges der Welt, dem Pamir, erwartet uns in Tadschikistan und dort werden wir entlang der Grenze zu Afghanistan reisen. Die sagenumwobenen Städte Bukhara und Samarkand wollen wir uns in Usbekistan anschauen. Im Iran erwartet uns eine fremde Kultur mit faszinierender Geschichte. In den Wüsten des Orients wollen wir überwintern.

Doch was läuft schon nach Plan?


Klaus

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Klaus - Jahrgang 1966


als Kindergarten-Cop

 


als Schriftsteller und Vortragender


nach 24 Jahren Bayer

 

Ich werde 86 Jahre alt!


Woher ich das weiß? Ein wenig Statistik gepaart mit viel Wunschdenken. Je mehr ich das Leben als endlich ansehe, desto größer ist der Wunsch, es intensiv zu leben. Ich will die Zeit nutzen, um Dinge zu tun, die mir Freude bereiten und einen Eindruck von der Schönheit des Lebens hinterlassen.

Als ich die Entscheidung zur Endlichkeit meines Lebens getroffen habe, war ich 42 Jahre und stand als Manager auf dem Höhepunkt meiner Karriere. Ich habe mein Leben stets bewusst geführt. Bei meinen Entscheidungen habe ich mich nicht für den bequemen, sondern für den interessanten, aber häufig schwierigen Weg entschieden. Ich habe mich allen Herausforderungen gestellt und bin daran gewachsen. Der Karriere wegen habe ich auf vieles verzichtet, jedoch auch wunderbare Erfahrungen gemacht. Ich möchte diese Zeit nicht missen, sie war wundervoll.

Doch in mir sind noch so viele Träume: Die Welt entdecken, Bücher schreiben, fotografieren, auf der Welt ein paar Spuren hinterlassen.

An meinem 43. Geburtstag - nach der Hälfte meines Lebens - habe ich die Kündigung geschrieben und noch einmal von vorne angefangen. Die einzige Konstante ist meine geliebte Frau Petra, die schon seit der gemeinsamen Schulzeit der wichtigste Pfeiler in meinem Leben ist. Wir haben unser Haus in den USA geräumt, unsere Wohnung in Deutschland vermietet und sind mit unserem Expeditionsmobil "Expedi" über drei Jahre entlang der Panamericana durch Nord-, Zentral- und Südamerika gereist. Ein einzigartiges Erlebnis, über das wir hier berichtet haben. Danach habe ich mir den nächsten Traum erfüllt und mein erstes Buch geschrieben, dem ein Jahr später das Nächste folgte. Durch eine weitere glückliche Fügung des Schicksals habe ich die Chance bekommen, für eineinhalb Jahre als Integrationshelfer im Kindergarten zu arbeiten - eine Zeit, die mich mit größerer Zufriedenheit erfüllt hat als jedes Managerjahr der Vergangenheit.

"Leben heißt nicht haben, sondern sein" ist immer mehr zum Wahlspruch der zweiten Lebenshälfte geworden. Die finanziellen Möglichkeiten sind auf ein Minimum geschrumpft, doch vermisst habe ich noch nichts. Der schönste Lohn ist das Leben selber, das mich immer wieder aufs Neue beschenkt, und zwar nicht nur am Monatsende, sondern jeden einzelnen Tag.

Und was passiert, wenn ich keine 86 Jahre alt werde? Jedes Jahr mehr wird ein Geschenk sein - insbesondere, wenn ich es gemeinsam mit Petra erleben darf. Jedes Jahr weniger, wird mich darin bestätigen, wie wichtig es war, das Leben jeden Tag intensiv zu leben. Ich werde hoffentlich nie zurückblicken und sagen: "Hätte ich doch nur ...".


Petra

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Petra - Jahrgang 1967

Klaus und ich sind genaue Gegensätze - er ist der Träumer und ich bin der Realist. Er schwebt ganz oben, während ich mit beiden Beinen auf dem Boden bleibe. Da wir nicht ohne einander können, treffen wir uns in der Mitte. Das tut seinen Träumen gut, dann werden sie realistischer. Mir tut es gut, dann erlebe ich auch mal Dinge, von denen ich noch nicht mal nachts träumen würde. In meinem Leben wird es daher nie langweilig .

Ich hatte früher jahrelang als Organisationsprogrammiererin und stellvertretende EDV-Leiterin gearbeitet, 2000 hatte ich mich in diesem Bereich selbstständig gemacht und mein kleines Unternehmen sehr engagiert und auch mit Spaß und Überzeugung geführt.

2004 gingen wir für neun Monate auf unsere erste Abenteuertour. Wider Erwarten konnte ich danach mit meinem Unternehmen nahtlos an frühere Erfolge anknüpfen und hatte weiterhin sehr viel zu tun. 2007 ging Klaus für ein knappes Jahr nach Berlin, dadurch war auch ich viele Wochenenden dort. Wir hatten eine sehr schöne Zeit und bis heute viele Erinnerungen an eine der aufregendsten Städte Deutschlands.

Ende 2008 meldete ich nach achteinhalb erfolgreichen Jahren mein eigenes Unternehmen ab und 2009 gingen wir nach Pittsburgh/USA. Klaus wurde von seinem Arbeitgeber dorthin versetzt, ich beantragte eine Arbeitserlaubnis und fand einen Job in der IT.

Und im Sommer 2010 brachen wir wieder auf - auf unsere Abenteuertour Panamericana - eine unvergessliche Reise, die mein Leben in vieler Hinsicht bis heute beeinflusst. Wir konnten unterwegs in diesen siebzehn Ländern und in den für uns völlig anderen Kulturen Erfahrungen sammeln, für die ich jeden Tag dankbar bin. Viele Dinge sehe ich heute mit anderen Augen, vieles relativiert sich. Wieso ich so oft daran denke und wie es mich verändert hat, kann in meinem Fazit zu dieser Reise nachgelesen werden.

Und nun sind wir wieder unterwegs - auf unserer Abenteuertour 2016+ ...


Einblicke

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Wer uns noch genauer kennenlernen möchte, kann uns entweder zu einem netten Abendessen einladen und seine Fragen stellen oder einfach weiterlesen auf der Seite Einblicke. Dort haben wir einige Fragen, die jeden Reisefreund wohl irgendwann beschäftigen, mal philosophisch, mal mit einem Augenzwinkern beantwortet.


Kontakt

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Wir freuen uns über jedes Hallo aus der Heimat oder von wo auch immer.

Ihr könnt uns erreichen:

per eMail: unterwegs( at )abenteuertour.de

oder über unser Gästebuch.






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