
Endlich Sonnenschein bei der Besichtigung von Pals

"Kaffeetrinken" an der Bucht von Sa Riera

Ausblick bei Fornells

Traumhafte Aussicht auf die Costa Brava in Aiguablava
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Klaus:
Wir brechen wieder auf! Nach
fünf Tagen auf dem Campingplatz Aquarius in Sant Pere Pescador -
angefüllt mit vielen Spaziergängen am Strand und in den nahen Ort,
etlichen Joggingkilometern und strapaziösen Radtouren - haben wir uns nun
gut in unsere neue Freiheit eingelebt. Zeit, wieder Neues zu entdecken.
Damit die Sicht während
unserer Rundreise entlang der Costa Brava und dem Hinterland nicht
getrübt wird, putze ich noch ordentlich alle Fenster am Auto, was sich
jedoch bereits nach einigen Kilometern als vergebliche Liebesmühe
erweist. Mal wieder setzt der Regen ein und saut dabei unser ganzes Auto
auf der Landstraße ein. Somit fällt auch der erste Stadt-/Strandbummel
in L'Estartit regelrecht ins Wasser. Nach einigen Metern geht es bereits
im Laufschritt zurück zum Bus und wir setzen die Fahrt fort zum Castell
Gala Dalí. Auch wenn wir uns die hochbeinigen Elefantenplastiken im
Garten des Palastes, den Dalí für seine Muse Gala erbaut hat, gerne
angesehen hätten, schrecken uns die 11 € Eintritt doch etwas ab - so
bleibt es bei einem kleinen Bummel durch das Städtchen Púbol.
Die Sonne hat sich doch noch
durchgerungen, heute auf uns zu scheinen. Erst noch recht zögerlich bei
der Besichtigung des mittelalterlich anmutenden Städtchens Peratallada,
danach in ganzer Pracht während unseres Besuches in Pals. Über altes
Kopfsteinpflaster, durch enge Gassen vorbei an alten Bruchsteinhäusern
führt uns der Weg durch dieses pittoreske Städtchen hinauf bis zum Torre
de les Hores, von dem wir einen Blick bis nach L'Estartit und den
vorgelagerten Medes-Inseln haben, wo wir heute früh noch im Regen den
ersten Fußmarsch (nach unserer Stunde joggen vor dem Frühstück)
angetestet hatten.
Und von da an haben wir das
Paradies vor Augen! Wir fahren entlang der Costa Brava, das Meer immer in
Sichtweite geht es bergauf und bergab. Die Küste macht ihrem Namen alle
Ehre: wilde Steilküsten wechseln sich mit kleinen Buchten, Sandstränden
und Dörfern ab. Strahlender Sonnenschein taucht die ganze Landschaft in
kräftige Farben und lässt die engen Buchten von Sa Riera, Begur,
Fornells, Aiguablava und Tamariu in schönstem Licht erscheinen. Immer
wieder steigen wir aus dem Auto, machen viele Fotos, weil es aus jedem
folgenden Blickwinkel immer noch schöner aussieht, trinken unseren Kaffee
mit Blick auf die Bucht von Sa Riera und nehmen uns von einem traumhaften
Hotel in Aiguablava direkt noch einen Prospekten mit - wer weiß, wann es
uns mal wieder in diese Gegend zieht!
In Calella de Palafrugell
finden wir schließlich unser Quartier für die Nacht und sind noch fast
zwei Stunden auf einem sehr liebevoll angelegten Fußweg entlang der
wilden Küste der Costa Brava unterwegs. Hier stehen die Ferienhäuser der
Millionäre mit traumhaften Blick auf das Meer, in den Stein gehauenen
Bootshäusern und einmal sogar einem im Felsen befindlichen Aufzug direkt
zum Strand - James Bond lässt grüßen.
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Klaus:
Was für ein
Anblick. Der Morgen erwacht und schickt seine ersten Sonnenstrahlen an die
schroffen Felsen der Costa Brava von Calella de Palafrugell. Auch wenn die
morgendliche Luft noch recht frisch ist, so entlohnt der Anblick der
leuchtend rotschimmernden Felsen, das satte Grün der Bäume und das
azurblaue Meer für die Anstrengungen des morgendlichen Joggens entlang
der Küste und der Strandpromenade. In der linken Hand halte ich die ganze
Zeit die Digi-Cam, deren Display von den schweißnassen Händen
beschlägt. Nach jeder Kurve bietet sich ein neuer wundervoller Anblick,
den ich versuche mit der Kamera festzuhalten. Doch wo ich selber später
beim Anblick der Fotos noch die ganze Atmosphäre im Kopf verspüre, zeigt
sich einem fremden Zuschauer nur eine vergleichsweise normal-schöne
Gegend.
Es zieht uns
immer wieder kurz von der Küste weg ins Landesinnere. Korkeichenwälder
wachsen entlang der Straßen und wir können gut sehen, wo die Rinde der
Bäume hat herhalten müssen, um unsere abendliche Flasche Wein zu
verschließen. Nach enger Durchfahrt in La Bisbal d'Empordá - ich frage
mich immer wieder, wie solch enge Straßen zwei Autos Platz bieten -
erreichen wir nach kurzer Zeit die Dolmen Cova d'En Daina - eine
Grabstätte, die nun schon seit über 4000 Jahren mitten zwischen den
Korkeichen liegt.
Recht zügig
geht nun die Fahrt wieder entlang der Küste, erst einmal vorbei an Tossa
de Mar, das wir uns für den nächsten Tag aufheben hinein in das pralle
Leben von Lloret de Mar. Immer noch habe ich die Anzeigen der Reisebüros
aus meiner Jugend vor Augen, die noch zur DM-Zeit immer das Angebot
hatten: 10 Tage Lloret de Mar für 199 DM! Na prima, der Campingplatz
liegt mitten im Ort und wir genießen den späten Nachmittag bei einem
Bummel über die Strandpromenade und durch die angrenzende
Fußgängerzone. Sitzen auf der Bank und lästern über deutsche Kids, die
den ersten Tag ihrer Osterferien bei einer coolen Zigarette am Strand von
Lloret genießen.
Wir genießen
die Vorteile des Alters und verbringen den Abend bei einem vorzüglichen
Abendessen im Bus und gehen wie die meisten Abende recht früh gegen 22:00
Uhr zu Bett.
So kuschelig es
ja am Abend immer ist, ins Bett zu steigen (immerhin 1,17 m breit für
zwei Personen), so kalt erwischt uns die Nacht. Das Thermometer fällt
recht tief und am Morgen sind es gerade mal 7° als wir aufstehen. In
unbeheizten Waschräumen dauert es dann schon ein bisschen, bis wir wieder
aufgewärmt sind.
Ein paar
Kilometer bringen uns erst einmal zurück nach Tossa de Mar, das wir
gestern links liegen gelassen haben und nutzen die frühen Mittagsstunden
des Palmsonntags für eine Besichtigung der Burgruine, die sich am
südlichen Ende des Strandes über der Stadt erhebt sowie einem Bummel
durch die schöne Altstadt von Tossa.
Wieder zurück
durch Lloret, das um diese Uhrzeit auf den Straßen stärker von den
Rentnern, als von den Jugendlichen bevölkert wird, führt uns der Weg
nach Blanes. Die Besichtigung der Stadt sparen wir uns, sondern fahren
direkt mit dem Wagen hinauf über einspurige Straßen - jedoch bei
Gegenverkehr - zum Jardí Botánic Mar i Murta - einem botanischen Garten,
der zur Reise durch die Kontinente einlädt. Egal ob Kakteen oder
exotische Palmen - alles ist wundervoll angelegt auf dem Felsen hoch über
der Costa Brava. Petra muss mich immer wieder davon abhalten, bei jeder
Pflanze einen fotografischen Zwischenstopp einzulegen.
Danach haben
wir uns eine halbe Stunde Picknick am Cala de Sant Francesc verdient -
Sonne tanken ist angesagt.
Von nun an geht
es zügig nach Barcelona. Auf dem Campingplatz La Ballena Alegre finden
wir unser Zuhause für die nächsten zwei Tage. Wir stehen mit unserem Bus
direkt am Strand und vertreiben uns den sonnigen aber kühlen Abend mit
einer Spaghetti Pesto und einer kühlen Sangria.
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Campingplatz "La Siesta" in Calella de Palafrugell
www.campinglasiesta.com

Immer wieder tauchen kleine, menschenleere Strände vor einem auf

Die Morgensonne schickt ihre ersten Strahlen auf den Weg

Campingplatz "Santa Elena
Ciutat" in Lloret de Mar
www.betsa.es

Blick von der Burgruine auf Tossa de Mar

Paradisische Buchten

Unendliche Fotomotive im Jardí
Botánic von Blanes
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